7.5.2009 - Vor Wochen las ich im Reisefuehrer, dass bei Vollmondnaechten Fuehrungen angeboten werden. Bereits bei meiner Ankunft in Iguazu war er sehr gross, der Mond. Aber schon wieder abnehmend…oder ist das hier wieder umgekehrt, so wie die Rechts- oder Linksdrehung bei den Abfluessen? Oder, dass die Sonne hier zu Mittag im Norden steht? So ist es! Er war zunehmend! - Obwohl man ein lupenreines a nachzeichnen haette koennen! Welche Eselsbruecken werden wohl die Suedhalbkugler haben…

Als ich dann tagsueber im Nationalpark einen Plakathinweis sah, war ich mir trotzdem noch immer nicht ganz sicher, ob das auch tatsaechlich was ist. Der Preis war nicht ohne und irgenwie dachte ich mir, dass das ein Flop sein koennte. Maja gab nach dem fuer sie sehr langen und harten Tag WO. Und ich ging das Risiko ein. Der Vollmond leuchtete schon den halben Tag, das Wetter war klar, es kuendigte sich eine sternenklare Nacht an!

So schoen schien er noch vor derAbfahrt...

So schoen schien er noch vor derAbfahrt...

Meine Bedenken, dass ich wieder - wie so oft - ganz alleine an der Tour teilnehmen wuerde, zerstreuten sich bald. Um 20:00 Uhr waren mehr als 80 Leute am Bahngleis. Doch die Abfahrt verzoegerte sich und der Nationalparkzug ist auch nicht gerade der flotteste. Auf halber Strecke verdunkelte sich die Nacht zunehmend…eine immer dichter werdende Wolkendecke, die sich just um den Mond anordnete, verdunkelte die bis dahin so mondhelle Nacht!

...im Zug ahnten wir schlimmes!

...im Zug ahnten wir schlimmes!

Noch gaben die Teilnehmer nicht auf. Nach der Ankunft gab es noch eine Wegstrecke zu Fuss auf langen Gehbruecken, die sich ueber den wasserarmen Fluss schlaengelnden, zu absolvieren. Jeder von uns liess den Kopf schon ein wenig haengen. Die Wolken umgarnten den Mond immer mehr und mich wunderte es, dass wir - als wir auf die Aussichtsplatform des Diablo-Wasserfalles kamen - ueberhaupt etwas sehen konnten! Der Wasserfall, den ich und Maja tagsueber ausgelassen hatten war ueberwaeltigend! Auch in der Fast-Finsternis! Wir alle ueberlegten noch, wie schoen es denn waere, wenn der Mond tatsaechlich scheinen wuerde, da riss ploetzlich ein Wolkenfenster auf und zeigte es uns fuer einen kurzen Moment!

Da war es noch dunkel...

Da war es noch dunkel...

...und dann ploetzlich ganz hell!!!

...und dann ploetzlich ganz hell!!!

...dann wurde es wieder finster...

...dann wurde es wieder finster...

Als wir wieder zurueckgingen kam uns die naechste Gruppe entgegen, die wir mitleidig anschauten, zog es doch immer mehr zu…im Zug selbst war dann wieder die klarste Nacht und der schoenste Mond…so schnell kann das gehen! Egal, es war toll, fuer die wenigen Augenblicke und auch sonst. Nach dem Essen, das uebrigens aeusserst delekat schmeckte zog ein ordentliches Gewitter auf! Und jetzt war die Wolkendecke echt so dicht, dass es die ganze Nacht ueber durchregnete!

7. und 8.5.2009 - Am naechsten Tag wollte ich - Maja ja nicht - zu den ersten im Nationalpark gehoeren. Wir nahmen also den fruehestmoeglichen Bus in Richtung Nationalpark - wieder war Kaiserwetter angesagt und eingetroffen. Abfahrt 7:10 Uhr. Ankunft 7:30 Uhr. Oeffnung des Natinalparks 8:00 Uhr…Maja hatte also Recht…Auch die Tierwelt, die sich angeblich vor allem in den Morgenstunden am ehesten zeigt, pfiff an diesem Tag ein wenig laenger und war erst beim Rueckweg zu sehen…

So eigenartig das jetzt auch klingen mag, vor allem wenn man die Fotos vom Vortag gesehen hat, aber die Wasserfaelle fuehren derzeit extrem wenig Wasser. Und so war der Macucoweg, ein Geheimtipp sozusagen - man geht ein wenig durch regenwaldaehnliche Zonen, kommt an einen Wasserfall und steigt dann zum Fuss des Wasserfalles ab, ein wenig ein Flopp. Der Wasserfall verdient den Namen kaum und der Tuempel, der noch uebrig blieb lud selbst mich nicht zum Schwimmen ein…Auch andere Geheimtipps von Freunden - steig bei der Absperrung einfach drueber und Du gelangst zu einem Wasserfall mit netter Schwimmmoeglichkeit…- entpuppten sich als Trockenzonen…

Der Wasserfall am Macucuweg...abseits der Grossen war es wahrlich ein wenig duerftig...

Der Wasserfall am Macucuweg...abseits der Grossen war es wahrlich ein wenig duerftig...

Tukane tauchten, so wie Schmetterlinge, grosse Spinnen, Eidechsen immer wieder einmal auf - auch ein Reh (?) sahen wir.

Tukane tauchten, so wie ganz kleine Spechte, Nasenbaeren, Schmetterlinge, grosse Spinnen und Eidechsen immer wieder einmal auf - auch ein Reh (?) sahen wir.

Also wieder zurueck, kurz 2 Empanadas zur Staerkung, dann in den Nationalparkzug - Hoechstgeschwindigkeit 5 km/h - weiter zum Sendero Inferior. Der war dann schon um einiges interessanter - fuer mich zumindest - sicher auch fuer Maja, aber irgendwie haette sie eine kleine Erholung gebraucht.

Das liess mein Herz wieder hoeher schlagen!

Das liess mein Herz wieder hoeher schlagen!

Wieder einmal ein Regenbogen!

Wieder einmal ein Regenbogen!

...

...

Dort standen wir am Tag davor - Blick auf die brasilianische Seite.

Dort standen wir am Tag davor - Blick auf die brasilianische Seite.

Sooo wenig Wasser war dann auch wieder nicht!

Sooo wenig Wasser war dann auch wieder nicht!

Irgendwann wurde es Maja zu viel, oder doch eher zu lang...

Irgendwann wurde es Maja zu viel, oder doch eher zu lang...Tut leid...

Von diesem Weg kommt man den Wasserfaellen schon sehr nahe! Und auch die Argentinier kopieren die Idee der Brasilianer (oder umgekehrt…) - also von pffau in Richtung Pffffaauuuuuu!

Nach der Mondwanderung - siehe eigener Artikel - ging es dann am naechsten Tag zu einem allerletzten Mal zum groessten Wasserfall - dem Diablo! Das Wetter war zwar nicht mehr ganz so ideal, aber beschweren konnten wir uns trotzdem nicht!

Der Diablo!

Der Diablo!

...so hat man sich frueher das Ende der Welt vorgestellt!

...so hat man sich frueher das Ende der Welt vorgestellt!

Maja war wieder fit und freute sich mit mir!

Maja war wieder fit und freute sich mit mir!

Maja hatte sich wieder erholt von den Srapazen der Vortage und war so wie ich ueberwaeltigt von der Kraft und Maechtigkeit dieser groessten Wasserfaelle der Welt!  Das Wetter hatte sich aber sehr eingetruebt. Nachdem es die ganze Nacht hindurch durchgeregnet hatte, hatten wir Glueck ein paar trockene Stunden erleben zu duerfen. Aber mein Biwagsack und der weisse Iguazuregenschutz leisteten gute Dienste. Irgenwann haben wir uns entschlossen, uns von dieser Gewalt loszureissen. Und ich dachte mir, hier nicht zum letzten Mal gewesen zu sein!

Also ab zum Busbahnhof, Abfahrt 15:45, cama total, Richtung BA!

6.5.2009 - Die Fahrt von Salta nach Iguazu zog sich doch ein wenig, aber wie alles im Leben fand auch sie ein Ende - nach 23 Stunden. Ich bezog Quartier - ein nicht so ueberwaeltigendes, musste ich mir doch mein Dreibettzimmer mit einer grossen und einer kleinen Kakalacke teilen - und vertroedelte den Rest des Tages mit Duschen, Fernsehen - 2 x Sex in the City -, Blogschreiben und sms’n mit Maja.

Maja ist die Nichte von Herbert und Marietta und/oder die Tochter von Brigitte und Helmut, je nachdem wen man kennt. Sie macht ein Schulaustauschjahr in Argentinien, hat schon mehrere Familienwechsel hinter sich und befindet sich nachdem sie in Usuaya war, nun in Buenos Aires. Sie schlug alle meine Vorwarnungen, es koennte fuer sie vielleicht ein wenig langweilig werden, sei ich doch ein ziemlicher Foto- und Wasserfreak, in den Wind und fuhr den weiten Weg von BA nach Iguazu. Wir trafen uns also tags darauf am Busbahnhof und sie bezog in einer Jugendherberge Quartier. Ja, und gleich darauf fuhren wir nach Brasilien. Ich konnte nicht mehr laenger warten, die Unruhe war schon sehr gross…Aber es gab gleich einmal eine ordentliche Enttaeuschung. Tagesausfluegler erhalten keinen Stempel an der brasilianischen Grenze…

Im Nationalpark der brasilianischen Seite bekommt man eine paechtigen Ueberblick ueber die Wasserfaelle, bewegt man sich doch eher ein wenig in hoeheren Sphaeren. Und es ist spektakulaer inszeniert. Nach dem Aussteigen aus dem Bus geht man ein wenig talwaerts, vorbei an gefraessige Nasenbaeren, Faltern und muerrischen Kioskverkaeufern sieht man die ersten Wasserfaelle auf der gegenueberliegenden, argentinischen Seite.

Die Nasenbaeren zerreissen einem sofort die Plastiksaecke um nach essbarem zu suchen.

Die Nasenbaeren zerreissen einem sofort die Plastiksaecke um nach Essbarem zu suchen.

hier der Falter, die muerrischen Kioskverkaeufer habe ich weggelassen...

Hier der Falter, die muerrischen Kioskverkaeufer habe ich weggelassen...

Blick zur argentinischen Seite

Blick zur argentinischen Seite. Iguazuprofis erkennen bereits, dass der Wasserstand sehr niedrig war...

Und schon diese sind faszinierend. Doch mit jedem Schritt den man setzt gibt es eine Steigerung. Und bei soviel Regenboegen, die man bei diesem praechtigen Herbsttag sah, bekam ich dann schon auch das Glaenzen in den Augen, steht doch jeder Regenbogen auch fuer Glueck bei einem Neubeginn! Aber was schreibe ich lange herum…

Die ersten Regenboegen...

Die ersten Regenboegen...

...und gleich noch einer!

...und gleich noch ein Riese!

Auch Maja hat es gefallen.

Auch Maja sah ganz gluecklich aus!

Einigen wiederum standen die Haare zu Berge...

Einigen wiederum standen die Haare zu Berge...

Das hoerte sich auch gut an.

Das hoerte sich auch gut an.

Vom Lift des Aussichtsturmes

Von der oberen Platform auf die untere.

Truegerisch...gleich danach bricht das Gelaende steil ab.

Truegerische Ruhe...gleich danach bricht das Gelaende steil ab, die Gischt ist noch erkennbar.

Das waer auch mir ein wenig zu heiss gewesen...

Das waer auch mir ein wenig zu heiss gewesen...

 Morgen dann der argentinische Teil…

30.4. bis 2.5.2009 - Nach diesem Cafayate-Touribuero-Trip wollte ich nach Cachi doch wieder lieber mit dem Bus fahren. Und ich tat gut daran! Im Bus ist der Kontakt zu den Einheimischen einfach schon auf Grund der Enge und der Anzahl der Passagiere gleich um vieles naeher. Um 7:00 Uhr ging’s schon los. Schnell wurde mir klar, dass die Zeitungen, die bei der Windschutzscheibe des Fahrerduos lagen, nicht fuer die Passagiere, sondern fuer die Bewohner Cachi’s und Umgebung sind. Der Bus fungierte also auch als Postbote - unzaehlige Pakete wurden eingeladen - zu dem von Salta aus 146 km weit entfernten Staedtchen, das nur ueber eine sehr enge Passstrasse zu erreichen ist. Die Fahrt war einfach sensationell! Und: Ich sah wahrscheinlich zum letzten Mal ein Exemplar eines Kondors, dem groessten Andenvogel, der so majestaetisch in den Lueften liegt. Auf einer Teilstrecke luden wir eine halbe Schulklasse auf, die beiden Jungenkoepfe, mit ihren weissen Schulmaenteln die von einem sehr alten Passagier mit Keksen versorgt wurden, werde ich so schnell nicht vergessen.

Im Hintergrund die Zeitungen, dann die Chicos und im Vordergrund meine Finger. Mit Ullis Kamera bin ich teils noch ein wenig ungeschickt...

Im Hintergrund die Zeitungen, dann die Chicos und im Vordergrund meine Finger. Mit Ullis Kamera bin ich teils noch ein wenig ungeschickt...

Die Fagrt war wie gesagt wieder einmal atemberaubend schoen...auch wenn diese Frau - so wie ich gestern, mit etwas ganz Anderem zu kaempfen hatte!

Die Fahrt war - wie gesagt - wieder einmal atemberaubend schoen...auch wenn diese Frau - so wie ich gestern - mit etwas ganz Anderem zu kaempfen hatte!

Diese wunderbare Strecke durfte ich da hoch- und wieder runterfahren!

Diese wunderbare Strecke durfte ich da hoch- und wieder runterfahren!

...auch fuer den Gaucho gab es ein Paket...das Pferd wartetet geduldig.

...auch fuer den Gaucho gab es ein Paket...das Pferd wartetet geduldig.

Cachi liegt ganz wunderbar eingebettet in einer imposanten Bergwelt - wieder einmal tauchte ganz nahe ein 6.000-er auf, der Nevado de Cachi. In einem sehr breit angelegten Flussbett - wir befinden uns im Valle de Calchaquíes - fliesst nur sehr wenig Wasser, eine Folge des Niño, der Klimaerwaermung, die in Suedamerika extreme Auswirkungen hat. Der Fluss wird vom einem netten Gebirgsbach, der durch den Ort fliesst und immer wieder einmal umgeleitet wird, gespeist. 

Im Hintergrund der Cerre de Nevado

Im Hintergrund der Nevado de Cachi

Die Landschaft erinnert wie mir Franzosen versicherten an Suedfrankreich… Nicht, wie ich urspruenglich glaubte Chili, nein Paprika wird hier angebaut und es war die Zeit der Trocknung. Immer wieder leuchteten rote kleine Felder auf.
Die Franzosen waren jedenfalls ueberzeugt ihr Land zu sehen. Aber es war Cachi!

Die Franzosen waren jedenfalls ueberzeugt ihr Land zu sehen. Aber es war Cachi!

Hier hat Schiele auch einmal ein Zeit lang verbracht.

Hier hat Schiele auch einmal ein Zeit lang verbracht. Im Vordergrund ein paar Paprikas zum Trocknen

Ganz in der Naehe war mein Lieblingsplatzerl!

Ganz in der Naehe war mein Lieblingsplatzerl!

Cachis Friedhof ist von ueberall aus zu sehen und seine Lage ist bemerkenswert!

Cachi's Friedhof (im Hintergrund) ist riesig, von ueberall aus zu sehen und seine Lage ist bemerkenswert!

Der waer wieder einmal was fuer den Peter Loidl gewesen...

Der waer wieder einmal was fuer den Peter Loidl gewesen...

Eigentlich war er noch oranger!

Eigentlich war er noch oranger! Und die Wolken waren so, das Bild ist nicht verwackelt!

Doch das alles ueberragende hier ist die liebliche Kolonialarchitktur und die Gassen, die das Fotografenherz wirklich hoeher schlagen lassen,

So ist das typische Strassenbild Cachis

So ist das typische Strassenbild Cachi's

..schon sehr schoen hier!

..schon sehr schoen hier!

Die Eingaenge sind immer ein wenig angehoben, damit es nicht reinregnet! Aber das war frueher viel aerger scheint es!

Die Eingaenge sind immer ein wenig angehoben, damit es nicht reinregnet! Aber das war frueher viel aerger scheint es!

Andere typisch touristische Sehenswuerdigkeiten hat Cachi nicht zu bieten - das eine Musseum hatte wieder einmal geschlossen - es war schliesslich Tag der Arbeit…An diesem Tag spielt sich in Cachi wirklich nichts ab! Da muss man schon auch Glueck haben, bewirtet zu werden. Aber da war Fernanda und Ihr Freund eine zuverlaessliche Adresse. Am Vorabend gab es - nachdem ich der einzige Gast war - zur Unterhaltung ein kleines, sehr sehenswertes Taenzchen und am Tag, oder besser gesagt am Abend der Arbeit wurde gesungen! Muchas gracias!

Fernanda und ihr chico

Fernanda und ihr Chico

29.4.2009 - 2 Ausfluege wollte ich von Salta aus machen - nach Cafayate und nach Cachi. Um wieder einmal ein wenig unter die Leute zu kommen, wollte ich die Fahrten ueber ein Reisebuero buchen, weil dann auch das Aussteigen und besichtigen der Sehenswuerdigkeiten - anders als mit dem Bus - moeglich ist. Ich buchte also einmal die Fahrt nach Cafayate. Die 2, die noch mit mir mitkommen sollten….nun ja , sie kamen nicht. Und so machte Fernando sich mit mir alleine auf den Weg, wieder einmal. Er war nicht gerade die Unterhaltungskanone. Und irgendwie strengt das schon auch ein wenig an, nur mit einem Typen den ganzen Tag zu bestreiten - soll heissen: Ein wenig mehr personelle Abwechslung waere mir recht gewesen.

In Alemania, hat aber rein gar nichts mit Deutschland zu tun. Hier war einst ein grosser Bahnhof. Nach der Auflassung des Bahnhofes blieb eine Geisterstadt uebrig.

In Alemania. Hat aber rein gar nichts mit Deutschland zu tun. Hier war einst ein grosser Bahnhof. Nach der Auflassung des Bahnhofes blieb eine Geisterstadt und ein paar Schienen uebrig.

...ein Artesianaladen - im Hintergrund - hat sich gehalten...auch wenn er an diesem Tag verschlossen blieb.

...ein Artesianaladen - im Hintergrund - hat sich gehalten...auch wenn er an diesem Tag verschlossen blieb.

...das war dann schon in der Teufelsschlucht.

...das war dann schon in der Teufelsschlucht.

Sie haben schon Recht!

Sie haben schon Recht!

...

...wenig Wasser fuehrt der Fluss...

...und noch eine Schlucht. Im Amphitheater, wo sonst bei der Arkustik.

...und noch eine Schlucht. Im Amphitheater, wo sonst bei der Arkustik.

Im grossen und ganzen war es schon OK, die Fahrerei aber doch eher anstrengend - das Licht bei der Hinfahrt zu grell (fotografisch wirklich schade). Dann kurzer Aufenthalt in Cafayate - ein Mittagessen und ein Weineis (ein Eis mit Wein, nun alles klar?) - Cafayate ist schliesslich das Zentrum des Weinbaus im Norden. Mit dem Eis war mein Weinbedarf fuer die naechsten Monate wieder gedeckt… Die Rueckfahrt war lichtmaessig schon viel interessanter, doch erst als Fernando mir ein paar seiner Blaetter, die diese Einheimischen da staendig kauen, gab, war meine Muedigkeit in den Griff zu bekommen….

25.4. bis 4.5.2009 - Fast nur Bilder…

Salta hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Viel laendlicher und vielleicht auch ein bisschen langweilig, mit viel Kunsthandwerk, das auf Decken auf den Strassen von der laendlichen Bevoelkerung jeden Tag aufgebreitet und wieder weggeraeumt wird…Aber als ich aus dem Bus ausstieg praesentierte sich die Stadt als sehr lebhaft und aeusserst modern. Ich wollte hier einige Tage verbringen und nach der ganzen Fahrerei der letzten Tage und der doch eher ’schleissigen’ Quartiere, wollte ich es mir wieder einmal richtig gut gehen lassen. Und im Hotel Colonial fand ich den passenden Ort dafuer. Klein war mein Zimmer, aber die Lage und der Blick - am bzw. auf den Plaza, natuerlich dem schoensten der Stadt - war schon sehr laessig!

So das dann aus!

So das dann aus!

Hier konnte ich das Toilettpapier wieder in die Toilette werfen!!! Hier gab es ein heisses Bad! Auch ein Fernseher war da - der auch funktionierte und sogar eine funktionierende Fernbedienung und einem Sender in dem ‘Grey’s Anatomy’ gespielt wurde… Die Kolonialarchitektur ist praechtig erhalten, es gibt viele Kaffeehaeuser - mit Schanigaerten, Kaffee von Feinstem und auch die Mehlspeisen sind traumhaft! Auch wenn die ersten Tage eher bewoelkt waren, war es nicht so kalt, dass ich nicht haette draussen sitzen koennen. Der Ort liegt mit 1200 m doch schon sehr niedrig, verglichen zu den kalten 4000-ern. Es gibt hier aeusserst noble Geschaefte - sogar ausgefallenes finde ich hier z.B. dasselbe Linsenaufbewahrungsmittel wie in Oesterreich! Ich liess es mir wahrlich gut gehen.

An der Beinkleidung von vor Jahrhunderten hat sich scheint es nichts geaendert.

An der Beinkleidung von vor Jahrhunderten hat sich fuer die Chicas nur wenig geaendert...

..oder doch? Schliesslich sind wir in Argentinien!

..bei den erwachsenen Chicas sieht das schon anders aus.Schliesslich sind wir in Argentinien!

Auch von den Museen, Kirchen und Konventen hatte ich meine Ruhe. Bei 5 Versuchen hatte nur eines noch fuer 10 Minuten geoeffnet. Ich genoss also das Fotografieren…

...
Suchraetsel...was ist hier nicht ganz richtig, aber trotzdem schoen?

Suchraetsel...was ist hier nicht ganz richtig, aber trotzdem schoen?

Die Latschn davor war jedenfalls nicht vom Regen.

Die Latschn davor war jedenfalls nicht vom Regen.

In entsprechender Umgebung...

In entsprechender Umgebung...

...wird fest Billiardiert!

...wird fest Billiardiert!

Es gibt eine Reihe von nicht uninteressanten Parkanlagen...

Es gibt eine Reihe von nicht uninteressanten Parkanlagen...

Das ist das Gefaengnis von Salta...und dort wuede ich nicht gerne einsitzen, aber das ist eine andere Geschichte...

Das ist das Gefaengnis von Salta...und dort wuerde ich nicht gerne einsitzen, aber das ist eine andere Geschichte...

Das war jetzt kein Gefaengnis...

Das war jetzt kein Gefaengnis...

...die Loecher im Netz...

...da waere das Ausbrechen dann doch zu einfach gewesen...

...sondern lediglich ein Wohnblock

...es war und ist ein Wohnblock - von hinten..

ein dichtes Zugnetz hat Salta jedoch nicht wirklich anzubieten. Den Tren de las nubes liess ich aber aus.

ein dichtes Zugnetz hat Salta jedoch nicht wirklich anzubieten. Den Tren de las nubes liess ich aber aus.

Die hatten einfach alles!

Die hatten einfach alles!

...

...

Fuer Pele...

Fuer Pele...

Das war dann doch schon ein wenig ausserhalb des Stadtkerns...

Das war dann doch schon ein wenig ausserhalb des Stadtkerns...

Kirchen sind hier immer versperrt.

Kirchen blieben mir, wie gesagt, versperrt...

Eine Ausstellung habe ich mir dann doch angesehen - und die hat mir sehr gefallen! - Im am Tag der Abreise wiedereroeffneten Museo del Arte Contemplano. Das Museo de las Bellas Artes blieb dann am Abreisetag doch noch bis 19:00 Uhr geschlossen - nachdem ich 3 x dort rausgelaufen bin..

Lediglich das Museo del Arte Contemplano ueberaschte mich 1 Tag vor meiner Abreise mit einer angenehmen Inauguration. Die Ausstellung ist - Nancy und Mira aufgepasst! - empfehlenswert. Das Museo de las Bellas Artes blieb dann am Abreisetag doch noch bis 19:00 Uhr geschlossen - nachdem ich 3 x dort rausgelaufen bin..und immer wieder Auskunft bekam, dass morgen ab 10 Uhr geoeffnet ist...das Personal ist nicht immer das Hellste...

Ich bin rauf und runter gegangen - zum San Bernardo, dem Schlossberg Saltas (jedoch ohne Schloss)

Ich bin rauf und runter gegangen - zum San Bernardo, dem Schlossberg Saltas (jedoch ohne Schloss)

Oben gab es dann schon eine kleine Andeutung von dem, was mich in Iguazu erwarten wuerde.

Oben gab es dann schon eine kleine Andeutung von dem, was mich in Iguazu erwarten wuerde.

den Kaffee, die Steaks in den Parrillas, die in Argentinien einfach wirklich viel besser schmecken und auch das Salta (= gleichnamige Cerveca). Leider hat das auch Auswirkungen auf meine mittlerweile recht ansehnliche Figur gehabt…Am Abend spielen hier in den Kneipen verschiedene Musikgruppen auf, die durchaus hoerbar sind! Es gibt lange Bars an denen ich ja gerne sitze, hoere und schaue. Also recht erholsam! Und zwischendurch gab es auch den einen oder anderen Ausflug.

24.4.2009 - Humahuaca war fuer mich eher eine Enttaeuschung. Der Ort wird im Fuehrer als sehr ‘malerisch’ - was wohl nur auf die Berge zutrifft - beschrieben. Ich empfand das nicht ganz so. Ich machte hier auf den Weg nach Salta, meinem naechsten Reiseziel, nur deshalb Rast, weil es hier die ‘vielfaerbigen Berge’ in der Quebrada de Humahuaca zu sehen gibt. Und die wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Die Hutverkaeuferinnen in Humahuaca schenken sich auf alle Faelle nichts...

Natuerlich wollte ich mir auch die Hutverkaeuferinnen in Humahuaca nicht entgehen lassen, die mit ihren vielfaerbig uebereinandergesetzten Hueten schon ein wenig was von dem faszinierenden Bergpanorama vorwegnahmen.

Der Reiseargentur-Chico faehrt mit seinem nicht mehr ganz neuen 4-Radler - ’se vende’, stand hinten angeschrieben - nur dann, wenn auch genuegend Leute mitfahren. Ich war aber wieder einmal der Einzige. Also einigten wir uns auf einen halbwegs akzeptablen Preis und fuhren los. Die Berge, die Farben und die Landschaft sind wirklich sehr spektakulaer.

Gesamtueberblick...

Gesamtueberblick...

...und Details

...und Details

...einfach unglaublich

...einfach unglaublich

...

Da muss man immer sehr schnell sein...

 

Die waren auch ein Wahnsinn!

Die waren auch ein Wahnsinn!

Blick ins Tal

Blick ins Tal

Der Fuehrer selbst war sehr angenehm, obwohl er sich keinen Haxen ausriss. Wir fuhren rauf - er erzaehlte mir auf spanisch die wichtigsten Fakten - dann hatte ich genuegend Zeit einfach da oben zu liegen, die Berge und das Tal zu bewundern. Dann kam noch ein Kondor geflogen und wir fuhren doch sehr zufrieden wieder retour.

Nur fuer wirklich gute Freunde geschrieben!

23.4.2009 - Die Fahrt von Uyuni nach Villazon absolvierte ich mit dem Zug. Der Ticketkauf war aber sehr muehsam fuer mich. Nach meiner Ankunft von der 3-Tages-Tour war der Bahnhof naemlich schon geschlossen. Der mehr als schwierig zu lesende Fahrplan besagte, dass der Zug um 2:30 Frueh abfaehrt und ein Ticket vorher zu loesen ist…Nach der 14 - Stundenfahrt aus dem Salar, Tagwache 4 Uhr frueh, Kuehlerproblematik etc. musste ich mir folgende Prozedur antun: Nach dem Essen 2 Stunden Schlaf, dann aufstehen, Bahnhofgehen - der Schalter hatte um 23:00 Uhr fuer eine Stunde geoeffnet - wieder zurueck ins Hotel, wieder 2 Stunden Schlaf und wieder zum Bahnhof…

Der Zug selbst war eine sehr angenehme Ueberaschung, kalt war es aber trotzdem. Als alter Reiseprofi hatte ich meine Unter-Beineinkleidung nicht nur mit sondern an…Ich schlief recht gut, wurde dann von Dylan - im Abteil gab es auch einen Bildschirm, wo ab 7 Uhr Videos gespielt wurden - mit ’We are the World’ geweckt! Herz, was willst Du mehr! Ein Fruehstueck im Speisewagen war im Fahrpreis inbegriffen. Dann war mein Abteil ganz leer, weil alle Sessel entgegengesetzt zur Fahrtrichtung standen und es in den anderen Abteilen genuegend freie Plaetze gab. Mir war dass egal.

Langsam aber sicher wurde mir sehr heiss - die Temperaturen steigen, wenn die Sonne herauskommt doch sehr stark an…und um einen Hitzekollaps zu entgehen, wollte ich mich doch langsam von einem Kleidungsstueck entledigen. In die Toilette wollte ich nicht, und da ich ganz alleine war und schon ewig lang niemand mehr durchging, wollte ich das im Abteil erledigen….mehr brauch ich wohl nicht zu schreiben:

In dieser Pose in etwa sah mich der...

Achtung! - Gestellte Aufnahme: In dieser Pose in etwa sah mich der...

...Schaffner

...Schaffner...er war auch danach noch sehr nachdenklich..

‘Es muy caliente ahora’ sagte ich noch zum voellig verdutzten Schaffner, der nachdem er 2 x geschaut hatte, schmunzelnd weiterging…

...zur Auflockerung...

...zur Auflockerung...und Ablenkung...

...wieder einmal ein Tor...

...wieder einmal ein Tor...

Villazon ist der bolivianische Grenzort zu Argentinien. Als ich mir die 2 Stempeln abholte und ueber die Grenze ging, fuehlte ich mich, als ob ich schon fast zu Hause waere! Der Unterschied zwischen Bolivien und Argentinien ist deutlich wahrnehmbar - ob Haeuser, Geschaefte, Strassen, alles ist einfach weiter entwickelt und die Leute sind fuer mein Gespuer auch offener. Gleich checkte ich mir noch einen Bus nach Humahuaca.

21. und 22.4.2009 - Zunaechst ging es zu Vulkanlandschaften, dann zu Seen und Flamingos. 3 Arten brueten hier - der andine Flamingo mit langen, roetlichen Beinen und schwarzem Fluegelrand, der bolivianische der kleinste von allen und noch einer. Die Seenfarben waren schon sehr ansehnlich - einmal im satten blau, dann wieder tuerkisfarben, am abend dann zur roetlichen Laguna Colorado (?). Und ueberall Flamingos. Nicht zu vergessen die Steinformationen, die voellig ohne Verwarnung aus dem Nichts, sprich der Vulkanwueste auftauchen. Und Chinchillas! Bemerkenswert, dass dieser Tag voellig ohne Autopannen ablief. Die Unterkunft am Abend war dann nicht so gemuetlich. Die Toiletten liessen zu wuenschen uebrig, Wasser gab es nur aus einer 50 Liter-Tonne. Der unangenehme Wind liess auch keine ausgedehnten Wanderungen mehr zu - es war schon recht kalt hier!

Aktiv ist dieser Vulkan (rechts im Bild) nur noch...

Aktiv ist dieser Vulkan (rechts im Bild) nur noch...

...auf chilenischer Seite

...auf chilenischer Seite. Und auch sehr gemaessigt, wie man sieht.

Eindeutig: Der andine Flamingo

Eindeutig: Der andine Flamingo

...auch zu Fuss ziemlich flink!

...auch zu Fuss ziemlich flink!

..

..

Typische Vulkanwuestenlandschaft

Typische Vulkanwuestenlandschaft

...sie haben einen extremen Bartwuchs...

Chinchilla..sie sind grundsaetzlich allegegenwaertig, allerdings hat dieser einen extremen Bartwuchs...

Auf allen Werbeplakaten Uyunis praesent, der 'Arbol de piedra'

Auf allen Werbeplakaten Uyunis praesent, der 'Arbol del Piedra'

Und wie kalt sollte sich dann am 3. Reisetag zeigen. Die Abfahrt war fuer 4:30 angesagt. Die Batterie gab gleich einmal den Geist auf, der Kuehler dann eine halbe Stunde spaeter. Das Kuehlwasser war eingefroren…. Vom Motorblock stieg, wie nach geglueckter Papstwahl, weisser Rauch auf. Hier zeigte sich die Sturheit unseres Fahrers, der sich von Daniel, dem Schweizer und gelerntem Automechaniker nichts sagen liess. Aber ich glaube, das lag vieleicht auch daran, dass er mangels geeignetem Wekzeug usw. er so viel zusammenpfuschen musste, dass er sich womoeglich wirklich schaemte - obwohl Scham nicht unbedingt zu den am weitest verbreitendsten Charaktereigenschaften der Bolivianern gehoert…

Irgenwie brachte er das Auto - vorher aber uns, die Batterie war noch nicht genuegend aufgeladen - wieder zum Laufen. Es soll nicht unerwaehnt bleiben, dass ein Unterhosenrest mit Benzin getraenkt, entflammt wurde, um das gefrorenen Kuehlwasser wieder zum Schmelzen zu bringen…Leider wurde mit allen Pannen - nur eine Stunde spaeter hatten wir den naechsten Reifenplatzer - die Zeit fuer laengere Besichtigungen knapp (Joergele, Du kannst Deinen japanischen Freunden danken, dass sie sich so um die Autosuche gekuemmert haben…ich habe da oft dran denken muessen!). Die Tour artetet zur reinen Fotosafari aus. Kaum waren wir ausgestiegen, mahnte uns unser FuehrerKochGuide wieder zurueck ins ‘Auto’. Der Genuss der grossartigen Landschaft hielt sich somit zeitlich in Grenzen.

Das war jetzt nicht die Kuehlerproblematik, das war schon der Geysir...

Das war jetzt nicht die Kuehlerproblematik, das war schon der Geysir...

...deto

...deto

An diesem Tag war eindeutig Rauch angesagt - Kuehler, Geysire und hier sind wir jetzt bei den Aquas Calientes...nicht mit dem peruanischen Ort zu verwechseln...

An diesem Tag war eindeutig Rauch angesagt - Kuehler, Geysire und hier sind wir jetzt bei den Aquas Calientes...nicht mit dem peruanischen Ort zu verwechseln...

Ohne Wind ist die Laguna verde nur halb so gruen...und mein Weitwinkel reichte wieder einmal nicht aus...

Ohne Wind ist die Laguna Verde nur halb so gruen...und mein Weitwinkel reichte wieder einmal nicht aus...

Bei der Rueckfahrt nochmals Halt an der Laguna Colorado, der diesmal ein wenig roetlicher war.

Bei der Rueckfahrt nochmals Halt an der Laguna Colorado, die diesmal ein wenig roetlicher war und die Flamingos waren auch viel zahlreicher, hatte es zumindest den Anschein.

...

Ein Tourversprechen wurde zum Abschluss dann doch noch eingeloest: Die fuer den Tourstart anberaumte Besichtigung der vor sich hinrostenden ersten Eisenbahnzuege.

Ein Tourversprechen wurde zum Abschluss dann doch noch eingeloest: Die fuer den Tourstart anberaumte Besichtigung der vor sich hinrostenden ersten Eisenbahnzuege.

Darauf sollte ich schon morgen in aller Fruehe fahren..

Trotz der Pannen war die gesamte Tour eine beglueckende Abwechslung von verschiedensten Landschaften, Naturphaenomenen und Tieren.

PS: Im Hotel liess ich dann gleich einmal meinem Aerger ob des schlechten Autos freien Lauf. Zuerst bei Sandra und dann auch noch bei meiner Vermieterin, die mir ja die Tour - mit falschen Versprechungen - verkauft hatte, auf spanisch, so gut es eben ging. Die Nacht, die eigentlich keine war (siehe naechster Artikel) war jedenfalls kostenlos…

20.4. - 22.4.2009 - Die fuer 9:30 Uhr angesetzte Abfahrt verzoegerte sich. So wirklich starteten wir dann um 12 Uhr, glaube ich. Aus dem angekuendigten, ‘fast neuen Allradfahrzeug’ wurde ein nicht sehr vertrauenserweckendes Gefaehrt. Statt 6 waren wir schliesslich 7 Personen, die sich ueber all die Versprechungen, die uns da gemacht wurden aufregen konnten (Alle Getraenke sind frei…, es gibt guten Rotwein,… Abholdienst bei Pannen innerhalb einer Stunde…ich weiss nicht mehr was noch alles). Aergerlich war aber wirklich, dass die Frau - SANDRA mit Namen, bitte diese Argentur meiden!!! - uns fuer dumm verkaufen wollte, auf naehere Details will ich verzichten.

Die 7 Teilnehmer waren aber allesamt schwer in Ordnung, eine bunte Mischung - 2 Schweizer, 2 Israelis, 2 Franzosen, 1 Oesterreicher und 1 Bolivianer = Fahrer, verbrachten also die naechsten 3 Tage miteinander und machten aus der Fahrerei das Beste. Die Landschaft war es jedenfalls!

Unser Schaffeur, dessen Name ich eigentlich nie recht wusste, neben dem ich aber 3 Tage lang sass, war nicht sehr gespraechig, obwohl er unser Guide war. Er konnte mir/uns nur wenig vermitteln. Die Namen dessen was wir sahen wussten wir ohnehin (bzw. ich vergess die meisten ohnehin sofort), alle anderen Neuigkeiten und sein Wissen hielten sich in Grenzen. Als Guide versagte er ziemlich, als Fahrer war er auf alle Faelle brauchbar (wenn auch ein Ego, wie alle, die sich hier auf den Strassen bewegen - die Groesse des Fahrzeuges bestimmt hier den Vorrang), als Koch, der er wie sich bald herausstellte auch war, eine kleine, angenehme Ueberaschung. Er hatte es nicht leicht, weder mit uns, noch mit dem Auto, aber das war fuer alle absehbar, was da auf uns zukam…

Das war er unser GuideFahrerKoch -

Das war er unser GuideFahrerKoch - http://www.youtube.com/watch?v=y6f-HYu_R6E

Ohne der Virgen laeuft in Bolivien gar nichts...

Ohne der Virgen laeuft in Bolivien gar nichts...

Zuallererst der Salar - der groesste Salzsee der Welt 160 km x 130 km. Die Decke ist laut Reisefuehrer 2 bis 7 m dick, laut Guide sogar 12 - Joerg spricht von 8, egal, auf alle Faelle dick genug um darauf zu - beinahe haette ich gluehen geschrieben, sagen wir lieber - fahren.

Unsere 1. Reifenpanne habe ich noch dokumentiert...

Unsere 1. Reifenpanne habe ich noch dokumentiert...

Die kleinen Berge gehen in Wahrheit nur bis zum Knie...

Die kleinen Berge gehen in Wahrheit nur bis zum Knie...

Motivwahl: Daniel

Motivwahl: Daniel

Motive gab es genug

Werbung fuer Mineralwasser...

Auf der Kakteeninsel.

Auf der Kakteeninsel.

So sah es von oben aus.

So sah es von oben aus.

...und bis zu 12 m lange Riesen sahen wir!

1 cm pro Jahr wachsen sie...

1 cm pro Jahr wachsen sie...

......und bis zu 12 m lange Riesen sahen wir!

...wieder einmal allgegenwaertig...

...wieder einmal allgegenwaertig...

Auch die Details sind nicht uninteressant...

Auch die Details sind nicht uninteressant...

..schon sehr faszinierend

Kakteen faszinieren mich auf dieser Reise besonders...

...einer noch dann haben wir's

...einer noch dann haben wir's geschafft

...das ist jetzt der Letzte...

...das ist jetzt der Letzte...

Zum Abschluss war dann noch eine Wanderung auf den Berg angesagt. Der Sonnenuntergang und die Landschaft im abendlichen Licht liessen ein tiefes Gefuehl der Zufriedenheit aufkommen!

...ein wunderbarer Tag geht zu Ende!

...ein wunderbarer Tag geht zu Ende!

Kategorien