10.05.2009

Nun auch noch Brasilien! - Iguazu I

6.5.2009 - Die Fahrt von Salta nach Iguazu zog sich doch ein wenig, aber wie alles im Leben fand auch sie ein Ende - nach 23 Stunden. Ich bezog Quartier - ein nicht so ueberwaeltigendes, musste ich mir doch mein Dreibettzimmer mit einer grossen und einer kleinen Kakalacke teilen - und vertroedelte den Rest des Tages mit Duschen, Fernsehen - 2 x Sex in the City -, Blogschreiben und sms’n mit Maja.

Maja ist die Nichte von Herbert und Marietta und/oder die Tochter von Brigitte und Helmut, je nachdem wen man kennt. Sie macht ein Schulaustauschjahr in Argentinien, hat schon mehrere Familienwechsel hinter sich und befindet sich nachdem sie in Usuaya war, nun in Buenos Aires. Sie schlug alle meine Vorwarnungen, es koennte fuer sie vielleicht ein wenig langweilig werden, sei ich doch ein ziemlicher Foto- und Wasserfreak, in den Wind und fuhr den weiten Weg von BA nach Iguazu. Wir trafen uns also tags darauf am Busbahnhof und sie bezog in einer Jugendherberge Quartier. Ja, und gleich darauf fuhren wir nach Brasilien. Ich konnte nicht mehr laenger warten, die Unruhe war schon sehr gross…Aber es gab gleich einmal eine ordentliche Enttaeuschung. Tagesausfluegler erhalten keinen Stempel an der brasilianischen Grenze…

Im Nationalpark der brasilianischen Seite bekommt man eine paechtigen Ueberblick ueber die Wasserfaelle, bewegt man sich doch eher ein wenig in hoeheren Sphaeren. Und es ist spektakulaer inszeniert. Nach dem Aussteigen aus dem Bus geht man ein wenig talwaerts, vorbei an gefraessige Nasenbaeren, Faltern und muerrischen Kioskverkaeufern sieht man die ersten Wasserfaelle auf der gegenueberliegenden, argentinischen Seite.

Die Nasenbaeren zerreissen einem sofort die Plastiksaecke um nach essbarem zu suchen.

Die Nasenbaeren zerreissen einem sofort die Plastiksaecke um nach Essbarem zu suchen.

hier der Falter, die muerrischen Kioskverkaeufer habe ich weggelassen...

Hier der Falter, die muerrischen Kioskverkaeufer habe ich weggelassen...

Blick zur argentinischen Seite

Blick zur argentinischen Seite. Iguazuprofis erkennen bereits, dass der Wasserstand sehr niedrig war...

Und schon diese sind faszinierend. Doch mit jedem Schritt den man setzt gibt es eine Steigerung. Und bei soviel Regenboegen, die man bei diesem praechtigen Herbsttag sah, bekam ich dann schon auch das Glaenzen in den Augen, steht doch jeder Regenbogen auch fuer Glueck bei einem Neubeginn! Aber was schreibe ich lange herum…

Die ersten Regenboegen...

Die ersten Regenboegen...

...und gleich noch einer!

...und gleich noch ein Riese!

Auch Maja hat es gefallen.

Auch Maja sah ganz gluecklich aus!

Einigen wiederum standen die Haare zu Berge...

Einigen wiederum standen die Haare zu Berge...

Das hoerte sich auch gut an.

Das hoerte sich auch gut an.

Vom Lift des Aussichtsturmes

Von der oberen Platform auf die untere.

Truegerisch...gleich danach bricht das Gelaende steil ab.

Truegerische Ruhe...gleich danach bricht das Gelaende steil ab, die Gischt ist noch erkennbar.

Das waer auch mir ein wenig zu heiss gewesen...

Das waer auch mir ein wenig zu heiss gewesen...

 Morgen dann der argentinische Teil…

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