25.4. bis 4.5.2009 - Fast nur Bilder…
Salta hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Viel laendlicher und vielleicht auch ein bisschen langweilig, mit viel Kunsthandwerk, das auf Decken auf den Strassen von der laendlichen Bevoelkerung jeden Tag aufgebreitet und wieder weggeraeumt wird…Aber als ich aus dem Bus ausstieg praesentierte sich die Stadt als sehr lebhaft und aeusserst modern. Ich wollte hier einige Tage verbringen und nach der ganzen Fahrerei der letzten Tage und der doch eher ’schleissigen’ Quartiere, wollte ich es mir wieder einmal richtig gut gehen lassen. Und im Hotel Colonial fand ich den passenden Ort dafuer. Klein war mein Zimmer, aber die Lage und der Blick - am bzw. auf den Plaza, natuerlich dem schoensten der Stadt - war schon sehr laessig!
Hier konnte ich das Toilettpapier wieder in die Toilette werfen!!! Hier gab es ein heisses Bad! Auch ein Fernseher war da - der auch funktionierte und sogar eine funktionierende Fernbedienung und einem Sender in dem ‘Grey’s Anatomy’ gespielt wurde… Die Kolonialarchitektur ist praechtig erhalten, es gibt viele Kaffeehaeuser - mit Schanigaerten, Kaffee von Feinstem und auch die Mehlspeisen sind traumhaft! Auch wenn die ersten Tage eher bewoelkt waren, war es nicht so kalt, dass ich nicht haette draussen sitzen koennen. Der Ort liegt mit 1200 m doch schon sehr niedrig, verglichen zu den kalten 4000-ern. Es gibt hier aeusserst noble Geschaefte - sogar ausgefallenes finde ich hier z.B. dasselbe Linsenaufbewahrungsmittel wie in Oesterreich! Ich liess es mir wahrlich gut gehen.
Auch von den Museen, Kirchen und Konventen hatte ich meine Ruhe. Bei 5 Versuchen hatte nur eines noch fuer 10 Minuten geoeffnet. Ich genoss also das Fotografieren…

Das ist das Gefaengnis von Salta...und dort wuerde ich nicht gerne einsitzen, aber das ist eine andere Geschichte...

ein dichtes Zugnetz hat Salta jedoch nicht wirklich anzubieten. Den Tren de las nubes liess ich aber aus.

Lediglich das Museo del Arte Contemplano ueberaschte mich 1 Tag vor meiner Abreise mit einer angenehmen Inauguration. Die Ausstellung ist - Nancy und Mira aufgepasst! - empfehlenswert. Das Museo de las Bellas Artes blieb dann am Abreisetag doch noch bis 19:00 Uhr geschlossen - nachdem ich 3 x dort rausgelaufen bin..und immer wieder Auskunft bekam, dass morgen ab 10 Uhr geoeffnet ist...das Personal ist nicht immer das Hellste...
den Kaffee, die Steaks in den Parrillas, die in Argentinien einfach wirklich viel besser schmecken und auch das Salta (= gleichnamige Cerveca). Leider hat das auch Auswirkungen auf meine mittlerweile recht ansehnliche Figur gehabt…Am Abend spielen hier in den Kneipen verschiedene Musikgruppen auf, die durchaus hoerbar sind! Es gibt lange Bars an denen ich ja gerne sitze, hoere und schaue. Also recht erholsam! Und zwischendurch gab es auch den einen oder anderen Ausflug.


















